Kommen wir hier noch raus?

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7. @darthmax
Ich bezweifel nicht, dass die Ideen Hodgkinsons gut sind. Ich akzeptiere sogar, dass sie selbst Hodgkinson nicht zu 100% umsetzen kann, weil auch er in gewissen gesellschaftlichen Zwängen verhaftet ist. Oft sind es ja Denkanstöße und jeder muss für sich sehen, wie er sie in seinem Leben umsetzen kann. Manchmal sind 10% schon ein Ansatz, auf dem man aufbauen kann. So manche große Idee scheitert ja erst dann, wenn man sagt, kann ich nicht zu 100% umsetzen, also lasse ich es gleich ganz. Als Beispiel sei hier das Auto genannt. Es würde oft schon reichen, wenn man den Weg zum Briefkasten oder Brötchenholen zu Fuß statt mit dem Auto erledigt. Macht aufs Jahr gerechnet auch ein paar Kilometer Einsparung.

Vielleicht muss man tatsächlich die Bücher lesen und sich von dem Gedanken befreien, dass der Autor selbst seine Schwierigkeiten bei der Umsetzung hat. Jeder sollte für sich selbst sehen, was er daraus zieht und was er davon umsetzt. Ich erlebe es oft beim Thema Umweltschutz. Wenn man mit einigen Menschen aus aktuellem Anlass über ein bestimmte Thema redet, kommen meist Kommentare wie, “Dann darf man ja bald gar nichts machen!”. Meist sind das die Menschen, die wirklich gar nichts machen. Oft sind es Kleinigkeiten, die helfen würden, statt von sich den ganz großen Wurf zu erwarten. Verzicht kann auch Spaß bringen.

8. recht hat er…
…der hodgkinson. eigentlich braucht man nicht mehr als ein dach über dem kopf, was zum anziehen und essen und trinken.

wenn man sich mal ganz ruhig hinsetzt und sich überlegt, wie komplett krank diese gesellschaft ist und mit welchem aufwand bedürfnisse kreiert werden, die dann befriedigt werden müssen, dann kann man schon zweifeln. und hinterher: menschen geoutburnt, umwelt im eimer – gute nacht.

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